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Termine

  

22.5.2019

Info-Stand am EDEKA-Supermarkt in Hirschberg-Großsachsen ab 17.00 Uhr. 

 

26. Mai 2019

FREIE WÄHLER wählen, Europawahl 2019

  

  

isstGesellschaft und Religion

Foto: Ferli Achirulli, Lizenz: 123RF.comFoto: Ferli Achirulli, Lizenz: 123RF.com

 

Immer mehr Menschen muslimischen Glaubens leben und kommen in unser Land. Viele von ihnen akzeptieren das absolute Primat staatlicher Regelungen vor religiösen Vorschriften. Aber die Gruppe, die der eigenen Religion eine höhere Bedeutung beimisst, ist bei weitem nicht nur eine Randgruppe. Mit Bezug auf die Religionsfreiheit werden Rechte eingefordert und Verhaltensweisen vorgelebt, die mit der weltoffenen, demokratischen Gesellschaft nicht vereinbar sind.  Die Religionsfreiheit darf im Kanon der Grundrechte und der gesellschaftlichen Normen keinen höheren Schutz genießen. Unsere Gesellschaft darf erwarten, dass sich jede Religion mit ihren Gläubigen den gesellschaftlichen Normen anpasst und entsprechend auch weiterentwickelt. Unsere tolerante Demokratie darf sich nicht aus falsch verstandener Rücksichtnahme auf Forderungen konservativer Religionsführer einlassen. Rücksichtnahmen auf traditionelle und kulturelle Verhaltensnormen, die im Widerspruch zu den Normen der modernen westlichen Demokratien stehen, weisen wir zurück. Wir fordern vor allem von Muslimen, sich den zeitgemäßen Normen des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu stellen und keinen Anspruch zu erheben, religiöse Gebote auf die gleiche Stufe wie gesellschaftliche Grundsätze zu stellen. Vor allem von Religionsverbänden erwarten wir hier ein klares und in der Realität gelebtes Bekenntnis. Religion ist in pluralistischen Gesellschaften keine Quelle von Identität.